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Was ist Linux?
Linux, oder richtiger: GNU/Linux, ist ein freies Computer-Betriebssystem, das sich auch bei uns wachsender Beliebtheit erfreut. Der Markenname Linux leitet sich vom Vornamen des Entwicklers, Linus Torvalds, und dem x in Unix ab – dem eigentlichen Computer-Ursystem, das schon seit den 80er Jahren besteht.
Der Name Linux steht streng genommen nur für den Kern des Betriebssystems. Darauf baut mittlerweile eine Vielzahl sogenannter Distributionen auf, die sich in der Wahl von System- und Anwenderprogrammen unterscheiden, welche die Kontrolle und Bedienung eines herkömmlichen Computers ermöglichen. Linux ist heute jedem anderen Betriebssystem ebenbürtig, wenn nicht überlegen. Die verschiedenen "Distros" werden jeweils von Teams zusammengestellt und optimiert und sind zumeist frei im Internet oder auf CD erhältlich. Einzelne Distributoren verlangen ein mässiges Entgelt. Bindende Lizenzen gibt es nicht.
Warum wechseln?
In der Schweiz werden die meisten PCs mit vorinstalliertem Microsoft Windows verkauft. Der Käufer hat keine Wahl. Im Rest der Welt ist es nicht viel anders. Löbliche Ausnahmen sind Länder wie z.B. China, die aktiv den Einsatz freier Software fördern (s.a. Red Flag Linux). Ein vorinstalliertes System ist zwar bequem, doch bindend ist eine Softwarelizenz auf jeden Fall und keineswegs kostenlos. "Ich habe für mein Windows nichts bezahlt", sagt nur, wer die Katze im Sack kauft.
Dann ist Linux das Betriebssystem Ihrer Wahl!
Qual der Wahl
Wer sich für Linux interessiert, hat die Freude oder eben die Qual der Wahl. Neben den bekannten grossen Linux-Distributionen wie Debian, Mandriva, SuSE, Fedora, Redhat werden nämlich auch sogenannte Untersysteme in grosser Zahl feilgeboten. Sie tragen Fantasienamen wie Gentoo, Knoppix, Sidux, Ubuntu, um nur einige zu nennen. Diese unterscheiden sich meist nur leicht in der Auswahl der installierten Programme, in der Art der Software-Aktualisierung oder der System-Verwaltung. Beliebte Ein- oder Umsteigersysteme sind derzeit SuSE, Mandriva und Ubuntu. Etliche Linux-Distributionen werden als Live-CD geliefert. Das heisst: man kann das volle System erst mal ab CD testen, bevor man es auf dem Rechner installiert.
Für Linux braucht heute niemand mehr besondere Computerkenntnisse. Während Windows nur mit einer einzigen Bedienungsoberfläche „glänzt“, hat man bei Linux-Desktops die Wahl. Die zwei bekanntesten Benutzeroberflächen heissen KDE und GNOME. Daneben gibt es noch eine Reihe einfacherer wie z.B. XFCE oder der spartanische DWM (Dynamic Window Manager), welcher "macht, was ein Fenster-Manager sollte: Ihre Fenster verwalten!"*
Arbeitsfläche KDE

Arbeitsfläche Gnome

Arbeitsfläche XFCE

KDE und GNOME sind die beiden beliebtesten Linux-Desktops. Sie sind standardmässig in praktisch allen Distributionen enthalten und lassen sich am ehesten mit verschiedenen Windows-Versionen vergleichen. Gnome macht einen eher schlicht-biederen Eindruck (lädt auch schneller!), während KDE in Sachen Grafik und Funktionalität einem Windows XP in nichts nachsteht. Noch einfachere Desktops wie z.B. XFCE eignen sich wunderbar für etwas ältere Computer oder Leute ohne grosse Ansprüche: XFCE ist schlank und wieselflink und lädt in wenigen Sekunden.
Die Liste der für Linux vorhandenen Programme ist umfangreich und kaum zu überblicken. Die Distributionen bemühen sich daher, die nützlichsten auf eine CD zu packen. Sollte etwas Gewünschtes fehlen, kein Problem: alle Distros bieten ein bequemes Installationswerkzeug für neue Programme oder Updates. Dazu wird jeweils eine Art Software-Datenbank im Internet unterhalten, die dauernd aktualisiert wird und auf die Ihr Computer jederzeit Zugriff hat.
Einer der grössten Vorzüge von Linux ist die Sicherheit. Was unter Windows normal ist, ist unter Linux undenkbar. Die Rede ist von der Arbeit als Systemoperator mit uneingeschränkten Rechten. Windows wird standardmässig so ausgeliefert, dass der Benutzer alles darf. Bei Linux darf er zwar ebenfalls alles, doch nur, wenn er sich mittels Passwort als "root" (Administrator) anmeldet. Wer nur gerade mal im Internet surft, einen Brief schreibt oder eine CD brennt, arbeitet mit beschränkten Benutzerrechten. So ist eine hohe Sicherheit gewährleistet.
A propos Sicherheit...
Als Linux-Nutzer brauchen Sie vor Computer-Viren nicht bange sein, denn die meisten schädlichen Programme sind von vornherein für Windows-Systeme fabriziert und haben bei Linux keinerlei Wirkung. Selbst im Falle eines "Linux-Wurms" könnte auf Ihrem PC nicht einfach ein fremdes Programm selbsttätig werden (vgl. dazu die Sicherheitslücken bei Outlook und Internet Explorer!). Sie arbeiten nämlich beim Mailen oder Surfen niemals mit Administrationsrechten, so dass ein schädliches Programm gar nicht ausgeführt wird. Falls sich doch etwas einschleichen sollte, kann es keine Änderungen am System bewirken. Wer trotzdem einen guten Virenschutz wünscht, ist mit dem freien und bewährten Virenkiller ClamAV bestens bedient. Der Spam-Schutz ist bei allen E-Mail-Programmen von Linux bereits integriert und lässt sich bei Bedarf aktivieren.
... und Kompatibilität?
Natürlich laufen Windows-Programme nicht auf einem Linux-System. Sie können also kein Microsoft Word oder den Internet Explorer benutzen. Sie werden diese Programme aber auch nicht vermissen, weil Ihnen kostenlos ebenbürtige und vielfach bessere Software zur Verfügung steht. Das heisst: statt Microsoft Word benutzen Sie jetzt AbiWord (das schlanke Gegenstück zu Word) oder KWord (die ausgereifte Office-Anwendung des KDE-Desktops), oder das beliebte wie komplexe OpenOffice (die Open Source Office Suite, etwa im Umfang von Microsoft Office). Statt des Internet Explorer stehen Ihnen nun eine Grosszahl von mehr oder weniger umfangreichen Web-Browsern zur Verfügung, allen voran der beliebte Firefox, oder auch SeaMonkey (der solide Browser der Mozilla-Suite), oder die in den bekannten Linux-Desktops bereits integrierten Epiphany (hervorragend schlank und schneller Browser der Gnome-Umgebung) oder Konqueror (Browser der KDE-Umgebung, als Web-Anwendung nicht besonders zu empfehlen). PDFs lassen sich wie bisher mit dem Acrobat Reader oder etwa mit dem schlankeren xpdf betrachten. Linux-Textverarbeitungsprogramme haben einen PDF-Erzeuger bereits integriert, so dass Sie keine teure Zusatzsoftware kaufen müssen. Wer nachträglich PDFs bearbeiten muss, kann gut und gern auf den Erwerb des kostspieligen Acrobat Professional verzichten, indem er sich ein Progrämmchen mit dem nichtssagenden Namen flpsed installiert.
Leider werden viele kommerzielle Programme nach wie vor nur für Windows oder Macintosh angeboten, so zahlreiche Computer-Spiele, Profi-Verwaltungs-, Buchführungs- und Druck-Software usw. Allerdings entwickelt eine zunehmende Zahl von Firmen ihre Software nun auch für Linux-Rechner.
Sie haben Dokumente im Windows-Format? Normalerweise kein Problem. Die gängigen Tabellen- und Textverarbeitungsprogramme für Linux können Word-Dokumente und Excel-Tabellen problemlos importieren und auch wieder in diesen Formaten exportieren, falls erwünscht. Auch PowerPoint-Präsentationen lassen sich mit verschiedenen Linux-Programmen darstellen und bearbeiten, allen voran die OpenOffice-Anwendung Impress, welche ständig verbessert wird. Um Umformatierungsproblemen vorzubeugen, ist es jedoch ratsam, Dokumente stets in einem neutralen, vom Betriebssystem unabhängigen Format zu verschicken, also PDF, HTML (Dokument im Internet-Format) oder TXT (unformatierter Text). Zukunftsweisender Trend ist XML bzw. das OpenDocument-Format, welches bei OpenOffice bereits Standard ist; Importfilter für Microsoft Word sollen im Umlauf sein.
Noch eine kleine Randbemerkung zu Updates und Pefektion: Da es sich bei Linux um freie und grösstenteils auch kostenlose Software handelt, darf man keine sofortige und absolute Perfektion erwarten. Es kann sein, dass nicht alle Programm-Features auf Anhieb wie gewüncht funktionieren. Es kann auch sein, dass diese bereits innert Wochenfrist in einer neuen Version behoben sind. Nachträgliche "Sicherheits-Patches" und sonstige Programmverbesserungen werden ja auch bei kommerziellen Systemen in Kauf genommen. Was bei Windows elegant als automatisches System-Update daherkommt und oft ohne Wissen des Nutzers über die Internetverbindung vorgenommen wird, ist bei Linux zwar möglich aber nicht gängige Praxis. Der Benutzer hat stets die Kontrolle über sein System. Es ist sicher ratsam, von Zeit zu Zeit nach neueren Versionen seines Systems oder der installierten Software Ausschau zu halten. Versionsaktualisierungen und somit Programmverbesserungen werden in den meisten Fällen mehrmals jährlich angeboten.
Einfach ausprobieren!
Vollmar Übersetzungs-Service empfiehlt Ubuntu Christian Edition, das beliebte Einsteiger-Linux Ubuntu mit interessanten Zusatzprogrammen. Dieses System ist kinderleicht zu installieren. Nebst den gängigen Office-, Mail- und Internet-Programmen glänzt es mit dem weltweit besten Internet-Familien-Filter DansGuardian, der bereits vorinstalliert ist. Einfach Installations-CD vom Internet herunterladen und brennen.
Falls Sie lieber eine CD bestellen möchten, können Sie vom exklusiven Angebot bei Vollmar Übersetzungs-Service Gebrauch machen. Zum Preis von CHF 35.- senden wir Ihnen frei Haus (in der Schweiz) eine fixfertige Installations-CD mit Einzahlungsschein zu. Erste Installationshilfe per E-Mail oder Telefon ist im Preis inbegriffen. Bestellen Sie einfach per Mail.
Wie bei anderen Linux-Distributionen haben Sie auch bei Ubuntu Christian Edition die Wahl:
1. Sie behalten Ihr bereits installiertes Betriebssystem (z.B. Windows) und installieren Linux parallel dazu. (In diesem Fall wird von der Installations-CD ein "Boot-Menü" geschaffen, das Sie beim Einschalten des PC fragt, welches System Sie starten wollen.) So kommen auch versessene Gamer oder Besitzer von Spezialsoftware klar, die vorerst auf Windows nicht verzichten können.
2. Sie installieren Linux als einziges System, weil Sie von dessen Vorzügen schon überzeugt sind.
Brisant und amüsant
Empfohlene Software Recommended Software
Die von Otto Normalverbraucher benötigten Programme sind bei allen Linux-Distros dabei. Diese Angaben sind also eher für Leute, die sich etwas genauer umsehen wollen und auch keine zusätzlichen Installationsmühen scheuen.
The programs needed by Joe Bloggs are part of all Linux distros. The following information is just for people who like to look around a bit and aren't put off by extra installation procedures.
Tips und Tricks für Tüftler
Schon gewusst?
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What is Linux?
Linux, or more precicely: GNU/Linux, is a free computer operating system which is becoming more and more popular in Europe. The brand name Linux is deduced from the first name of its developer, Linus Torvalds, and the x in Unix, the original computer system which was first developed in the 1980s.
The name Linux really only stands for the kernel of the operating system. Around it a great number of so called distributions have evolved. These vary in regard to things like system management and user programs needed for the smooth running of a PC. In this day and age, Linux matches up to and, in many respects, outdoes any other operating system. The various distros are coordinated and optimised by expert teams and are, for the most part, available for free on the Internet or CD. Some distributors ask for a modest price. There are no software licences.
Why switch?
In Switzerland most personal computers are sold with a version of Microsoft Windows pre-installed. The buyer has no choice. Things are not much different in the rest of the world. There are however commendable exceptions like China and other countries that have turned away from the Microsoft world dictate (see also Red Flag Linux). A pre-installed system may be comfortable to start with, but any software licence is binding and in no way free of charge. People who say: "I didn't pay anything for my Windows", have bought a pig in a poke.
Then Linux is the operating system of your choice!
Spoilt for choice
If you're interested in Linux you have a lot to choose from - for the better or worse. Besides the well-known big Linux distributions like Debian, Mandriva, SuSE, Redhat there are a great number of minor systems with fancy names like Gentoo, Knoppix, Kubuntu, to name only a few. These may vary slightly in their choice of software installed or in system and software management. Popular beginner systems are currently SuSE, Mandriva and Ubuntu. Many Linux distributions are also available as Live CD's. It means that you can test a full-blown system from CD before installing on hard disk.
No-one needs to be computer wiz to run Linux nowadays. While Windows, for example, "shines" with just one Desktop environment, Linux lets you choose from many. The two best-known Linux Desktops are KDE and GNOME. Besides, there are a number of simpler ones like XFCE:
KDE desktop environment

GNOME desktop environment

XFCE desktop environment

KDE and GNOME are the two standard Linux desktops. They are included in practically all distributions and could be compared to different Windows versions. GNOME is kept slick and simple (thus loading faster!), while KDE bears comparison with, say, Windows XP. The XFCE desktop is wonderfully suited to somewhat older computers or people who don't care much for graphical perfection; it is slim and fast as a weasel, loading in a few seconds.
The list of Linux software is endless and almost impossible to overview. Distributions go to great pains to pack the most useful programs into a CD for you. If a desired program should be missing, no problem: All distros offer a comfortable installation tool for new software or updates. They keep a kind of software database on the Internet which is regularly updated and to which your computer has unlimited access.
One of the biggest advantages of Linux is ist safety. What is normal under Windows is unthinkable under Linux, namely working as the system administrator while doing every-day jobs. Windows is by default shipped in the "user is allowed to do anything" mode. While the Linux user is also allowed to do anything, he can effect system changes only by entering the "root" password. If you're just surfing on the Internet, writing a letter or burning a CD you are working with limited user rights. Thus a high degree of security is maintained.
What about security...
A Linux user need not be worried about computer viruses, because most malicious programs are produced for Windows computers in the first place. They have no effect whatsoever on Linux systems. Even in the case of a "Linux worm" no alien piece of software could just install itself on your PC (in contrast, compare the many well-known security gaps in Outlook and Internet Explorer!). Because you never work with administration rights while mailing or surfing, malicious software is just not executed. Even if such a program did sneak into your computer it couldn't affect your system. In case you still feel safer with a good antivirus program, get ClamAV, the tried and tested Open Source virus killer. Spam protection is part of all Linux e-mail programs and can be activated if so desired.
... and compatibility?
As a matter of fact, Windows programs will not run on a Linux system. So you can't use Microsoft Word or Internet Explorer. Yet you are not likely to miss those programs since you now get equal or better ones for free. So instead of Word you now use AbiWord (the slim counterpart of Word) or KWord (the Office Suite of the KDE Desktop Environment), or a full-fledged OpenOffice (the OpenSource Office Suite, much like Microsoft Office). Instead of Internet Explorer you can now choose from a great number of more or less extensive browsers. Your PDF's can be viewed with Acrobat Reader like before, or with simpler programs like xpdf or gsview. Linux text editors all come with a PDF creator, so you need not buy expensive extra software like Acrobat Distiller.
Sadly, a lot of commercial software is still only developed for Windows or MacIntosh systems, such like numerous computer games or professional accounting and printing software. Yet a growing number of companies are endeavouring to produce software for Linux platforms now.
You have documents in the Windows format? Normally no problem. Current Linux table and text editors are generally able to import (or export, if desired) "Word" documents and "Excel" tables without difficulty. Yet in order to avoid problems due to reformatting it is advisable to always post documents in a neutral format such as PDF, HTML or TXT (mind you, the recipient could actually use another operating system!). The OpenDocument format seems to point in the right direction as a global format for future document exchange. It is already the standard format of OpenOffice, and import filters for Microsoft Word are said to be available.
Just try it!
Vollmar Translation Service recommends Ubuntu Christian Edition, the popular Ubuntu distribution with some interesting extras. It's an easy-to-install system. Apart from common office, mail and multimedia applications it comes with the world's number 1 Internet family filter DansGuardian pre-installed. Just download the installation CD from the Internet and burn it.
As with other Linux distributions, you have the following options with Ubuntu CE:
1. You keep your current operating system (e.g. Windows) and install Linux next to it. (In this case, the installation CD will create a "boot menue" which asks you which system you wish to start whenever you start your computer.) This way even keen gamers or owners of special software running only on Windows will be happy.
2. You install Linux as your only operating system, having been convinced of its superiority.
Amazing and Amusing
Recommended Software
The programs needed by Joe Bloggs are part of all Linux distros. The following information is just for people who like to look around a bit and aren't put off by extra installation procedures.
Tricks for Experts
Did you know?